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FAQ – Häufige Fragen rund um unsere Solawi
Allgemein
Was ist eine Solawi?
Solawi
- steht für Solidarische Landwirtschaft. Dabei schließen sich Menschen und Landwirtschaft direkt zusammen: Die Mitglieder finanzieren gemeinsam die Kosten des Anbaus und teilen sich im Gegenzug die Ernte.
Bei uns bedeutet das: Wir als Gemeinschaft tragen gemeinsam Verantwortung für unseren Gemüseanbau – und bekommen dafür frisches, saisonales Gemüse direkt vom Feld. So weißt du, wo dein Gemüse herkommt, wie es angebaut wird und wer dahintersteht.
Wo wird
angebautangebaut?
WievielUnser Gemüse wird in Großhöchberg auf den Flächen unseres Demeter-zertifizierten Betriebs angebaut.
Wie viel kostet der
SpaßSpaß?Die Kosten für einen Gemüseanteil werden jedes Jahr gemeinsam in einer Mitgliederversammlung festgelegt. Sie richten sich nach den tatsächlichen Kosten für Anbau, Gärtnerei, Saatgut, Jungpflanzen, Maschinen, Infrastruktur und vieles mehr.
Aktuell liegen unsere Richtwerte bei:
- Voller Anteil, wöchentlich: ca. 140 € monatlich – ausreichend für etwa 3 Personen
- Halber Anteil, wöchentlich: ca. 84 € monatlich – ausreichend für etwa 2 Personen
- Voller Anteil, 14-tägig: ca. 84 € monatlich – ausreichend für etwa 1–2 Personen
Hinzu kommt der jährliche Mitgliedsbeitrag von derzeit 60 €.
Die genannten Beträge sind Richtwerte und werden für jedes neue Gemüsejahr entsprechend der tatsächlichen Kosten angepasst.
Wie kann ich mich in der Solawi
einbringeneinbringen?
Eine Solawi lebt nicht nur vom Gemüse, sondern auch von den Menschen, die sie mitgestalten. Es gibt viele Möglichkeiten, dich einzubringen – ganz nach Lust, Zeit und persönlichen Fähigkeiten.
Ob bei gemeinsamen Arbeitseinsätzen, Veranstaltungen, im Verteilraum, bei organisatorischen Aufgaben oder einfach mit einer guten Idee: Jede helfende Hand ist willkommen. Sprich uns einfach an.
Ist die Solawi wie ein Abo?
Nicht ganz.
Bei einem Abo
du Gemüse – bei uns wirst du Teil der Gemeinschaft. Die Mitglieder finanzieren gemeinsam den Anbau und teilen anschließend die Ernte.
Das bedeutet auch: Es gibt nicht jede Woche exakt die gleichen Mengen oder Gemüsesorten. Was auf deinem Teller landet, richtet sich nach Jahreszeit, Wetter und dem, was auf unseren Feldern wächst.
Mitgliedschaft
Was ist
soladarisch„solidarisch“ an derSolawiSolawi?
Solidarisch bedeutet bei uns vor allem: Wir tragen gemeinsam Verantwortung und teilen die Ernte.
Die Mitglieder finanzieren den Anbau gemeinsam – unabhängig davon, wie viel Gemüse in einer einzelnen Woche geerntet werden kann. Ist die Ernte einmal üppiger, profitieren alle davon. Fällt sie aufgrund von Wetter oder anderen Einflüssen geringer aus, tragen wir das gemeinsam.
So entsteht eine Landwirtschaft, bei der nicht nur das fertige Produkt zählt, sondern auch die Menschen, die es anbauen, und die Bedingungen, unter denen es entsteht.
Wann ist ein Einstieg möglich?
Grundsätzlich ist ein Einstieg auch während des laufenden Gemüsejahres möglich
- – vorausgesetzt, es wird ein Gemüseanteil frei.
Da unsere verfügbaren Gemüseanteile derzeit vollständig vergeben sind, führen wir eine Warteliste. Sobald ein Mitglied kündigt oder beispielsweise durch einen Umzug einen Anteil frei macht, kannst Du nachrücken.
Für welche Dauer schließe ich einen Vertrag
abab?
Unsere Gemüseanteile werden derzeit bis zum 31. Dezember des Folgejahres vereinbart.
Die reguläre Kündigungsfrist beträgt drei Monate zum Jahresende. In besonderen Situationen sind nach Absprache auch individuelle Lösungen möglich.
Muss ich meine Mitgliedschaft rechtzeitig
kündigenkündigen?
Ja. Wenn du deinen Gemüseanteil nicht über das laufende Gemüsejahr hinaus beziehen möchtest, muss die Kündigung grundsätzlich drei Monate vor Jahresende erfolgen.
Da wir unseren Anbau und die benötigten Mengen langfristig planen, ist diese Frist für uns wichtig. In besonderen Fällen können individuelle Vereinbarungen getroffen werden – sprich uns einfach an.
Kann ich die Größe meines Gemüseanteils im laufenden Jahr
verändernverändern?
Grundsätzlich ist eine Änderung möglich, sofern die entsprechende Kapazität vorhanden ist.
Wenn du deinen Anteil verkleinern möchtest, freuen wir uns, wenn du selbst jemanden findest, der den frei werdenden Anteil übernimmt. So bleibt der Platz in unserer Gemeinschaft erhalten und die Finanzierung des Anbaus gesichert.
Sprich Änderungen bitte möglichst frühzeitig mit uns ab, damit wir sie bei der Planung berücksichtigen können.
Das ist in der SVO härter formuliert. Ich bin nicht sicher, was hier gewünscht ist – ob ggfs. die SVO wg. der Kündigungsfrist angepasst wird -?Kann ich Mitglied
werdenwerden, ohne eine Gemüsekiste abzunehmen?Ja. Wer unsere Arbeit unterstützen möchte, ohne selbst Gemüse zu beziehen, kann Fördermitglied werden.
Als Fördermitglied unterstützt du die
AbnahmeSolawieinermitGemüsekisteeinem
gewählten jährlichen Beitrag. Du erhältst Informationen über die Solawi und bist zu internen Veranstaltungen und Festen eingeladen. Ein Stimmrecht besteht bei dieser Mitgliedschaft jedoch nicht.
Gemüseanteile
Was wollen wir
erntenernten?Unser Anbau ist saisonal – deshalb verändert sich unser Gemüseangebot im Laufe des Jahres. Angebaut werden unter anderem:
-
>AufzählungAuberginen
- Basilikum
- Broccoli
- Fenchel
- Grünkohl
- Grünkohl
- Gurken
- Kartoffeln
- Kohlrabi
- Kürbis
- Lauchzwiebeln
- Mangold
- Möhren
- Paprika
- Peperoni
- Petersilie
- Porree
- Rote Beete
- Schnittlauch
- Stangenbohnen
- Staudensellerie
- Tomaten
- Unterschiedliche Salate
- Zucchini
- Zwiebeln
(Auflistung von den Gärtnern ggfs. ergänzen lassen bzw. korrigieren)
Je nach Saison, Wetter und Ernte können natürlich auch einmal andere Sorten oder besondere „Überraschungen“ dabei sein. Genau das macht saisonales Gemüse aus.
Welche Anteilsgrößen gibt
eses?Wir bieten verschiedene Möglichkeiten an, damit sich dein Gemüseanteil möglichst gut an deinen Bedarf anpassen lässt:
- Voller Anteil, wöchentlich: ca. für 3 Personen
- Halber Anteil, wöchentlich: ca. für 2 Personen
- Voller Anteil, 14-tägig: ca. für 1–2 Personen
Die genaue Zusammenstellung und Menge richtet sich nach der jeweiligen Ernte.
Was ist, wenn ich im Urlaub
binbin?
WievielWenn du nicht da bist, organisierst du am besten eine Vertretung, die deinen Anteil für dich abholt. So kommt das Gemüse trotzdem auf einen Teller und nichts muss unnötig weggeworfen werden.
Falls du keine Vertretung findest, sprich bitte frühzeitig mit deinem Verteilraum-Verantwortlichen / mit uns. ?
Wie viel Gemüse bekomme ich pro Woche?
Eine feste Kilogrammzahl gibt es nicht. Die Menge richtet sich nach der jeweiligen Ernte und verändert sich im Laufe des Jahres.
Im Sommer und Herbst ist die Auswahl meist größer und die Erntemengen sind üppiger. Im Winter und Frühjahr gibt es entsprechend der Jahreszeit andere Schwerpunkte.
Unser Grundgedanke: Die Ernte wird geteilt – nicht jede Woche
Bekommenaufwirdas Gramm gleich portioniert.Bekomme ich im Winter auch Gemüse?
Ja! Unsere Solawi ist keine reine Sommer-Gemüseversorgung.
Auch im Winter gibt es Gemüse
entsprechend der Jahreszeit. Lagergemüse und winterharte Kulturen spielen dann eine größere Rolle. Im Frühjahr wird das Angebot wieder vielfältiger, sobald die ersten neuen Kulturen auf den Feldern wachsen.
Verteilräume
Wo und wann kann ich
dasmein Gemüseabholenabholen?
Unsere Gemüseanteile werden aktuell auf zwölf Verteilräume in der Region verteilt – von Asperg über Ludwigsburg und Murrhardt bis Schwäbisch Gmünd und Waiblingen.
Über Google my Maps könnte man die Karte auf der HP einbinden und mit einem Klick auf das Sternchen öffnet sich der Ort - nur eine Idee..
Wird das Gemüse mit oder ohne Grün
abgewogenabgewogen?
Mit Grün.
Denn Möhrengrün, Radieschenblätter, Kohlrabiblätter & Co. müssen bei uns nicht automatisch auf den Kompost. Viele unserer Gemüsebezieher verwenden auch das Grün in der Küche – zum Beispiel für Pesto, Suppen oder Smoothies.
Deshalb wird das Gemüse grundsätzlich so gewogen, wie es vom Feld kommt – inklusive Grün.
Wann erfahre ich, welches Gemüse es in dieser Woche
gibtgibt?
Jeden Sonntag erhalten unsere Gemüsebezieher eine E-Mail mit der Übersicht für die kommende Woche.
Darin steht, welches Gemüse voraussichtlich zur Verfügung steht. So kannst du dich schon vor der Abholung darauf einstellen, was dich erwartet.
Natürlich gilt auch hier: Landwirtschaft lässt sich nicht immer auf den Tag genau planen. Wetter und Ernte können kurzfristig für kleine Überraschungen sorgen.
Ich war am Ende der Abholzeit im Verteilraum, aber es war nicht mehr von allem auf der Liste etwas
dada.
Unsere
Gemüseanteile werden im Verteilraum selbstständig abgewogen. Für jede Gemüsesorte ist angegeben, welche Menge zum jeweiligen Anteil gehört. So kann sich jeder seinen Anteil selbst zusammenstellen und abwiegen.
Wenn am Ende der Abholzeit von einer Sorte weniger übrig ist als vorgesehen, liegt das meist nicht an der Erntemenge, sondern daran, dass vorher beim Abwiegen etwas großzügiger portioniert oder beim Eintragen in die Abholliste eine Zeile verrutscht wurde.
Deshalb gilt: Lieber einmal kurz nachwiegen und beim Abhaken genau hinschauen.
Denn bei einer Solawi teilen wir die Ernte miteinander – und wenn alle ein bisschen darauf achten, dass ihr Anteil stimmt, reicht es auch für die Letzten in der Runde.
Sollte dir jedoch auffallen, dass bestimmte Dinge regelmäßig fehlen oder die Verteilung nicht aufgeht, gib bitte Deinem Verteilraum-Verantwortlichen Bescheid. Nur wenn wir davon wissen, können wir etwas verändern.
Anbau
Ist der Anbau
BioBio?
Ja. Unser Gemüse wird auf einem Demeter-zertifizierten Betrieb angebaut. Damit geht der Anbau über die gesetzlichen Vorgaben für Bio-Landwirtschaft hinaus und folgt den Richtlinien des Demeter-Verbandes.
Wie sind die Arbeitsbedingungen in der
SolawiSolawi?
Eine solidarische Landwirtschaft bedeutet für uns auch, Verantwortung für die Menschen zu übernehmen, die unser Gemüse anbauen.
Unsere Gärtnerinnen und Gärtner sollen unter fairen und verlässlichen Bedingungen arbeiten können. Die Finanzierung durch die Gemeinschaft schafft dafür eine wichtige Grundlage: Die Kosten für den Anbau und die Arbeitsleistung werden gemeinsam getragen und nicht allein über den Verkauf einzelner Gemüsesorten erwirtschaftet.
Weshalb gibt es in der Solawi Großhöchberg nur Gemüse?
Weil wir uns bewusst auf das konzentrieren, was wir besonders gut können: Gemüse
Eine Solawi muss nicht alles anbieten. Uns ist wichtig, dass das, was wir anbauen, zu unseren Flächen, unseren Gärtnerinnen und Gärtnern und unserer Gemeinschaft passt.
Und ganz ehrlich: Wer einmal erlebt hat, wie vielfältig Gemüse sein kann, stellt schnell fest, dass „nur Gemüse“ ganz schön viel sein kann.
